Der Terror aus dem Netz
November 3, 2008 in Achtung!, Internet von Redaktion
Hamburg/Düsseldorf – Eine Selbstmordserie erschüttert das Hightech-Land Südkorea. Das berichtet das Wochenmagazin „Der Spiegel“ http://www.spiegel.de . Hetze im Netz habe die Opfer in den Tod getrieben. Eine Online-Polizei soll für mehr Anstand sorgen. Aufgerüttelt wurde die Öffentlichkeit durch den Tod der Schauspielerin Choi Jin Sil. „Die Julia Roberts Südkoreas, zweifache Mutter, der zauberhafte TV-Liebling der vergangenen 20 Jahre – in den Selbstmord getrieben von einem irrlichternden Online-Lynchmob“, schreibt der Spiegel.
Die konservative Regierung wolle nun ein “Choi-Jin-Sil-Gesetz” verabschieden, um ähnlichen Cyber-Attacken fortan Einhalt zu gebieten. „Doch der Preis ist hoch: Die Meinungsfreiheit im Internet steht auf dem Spiel. Anonymität soll es nicht mehr geben, es wird Anstand verordnet. Eine Online-Polizei soll patrouillieren, Zensur wird herrschen – manch einer fühlt sich an China erinnert“, führt der Spiegel aus. Südkorea rühmte sich bisher, eines der bestverkabelten Länder der Welt zu sein. „Fast alle Haushalte haben Zugang zu einer schnellen Internet-Leitung, unter den Jüngeren unterhält nahezu jeder eine eigene Homepage. Abertausende Internet-Cafés übersäen das Land, überall sprießen junge, kreative Firmen im Netz. Visionäre glaubten sich bereits im Zeitalter der Internet-Demokratie, in der offener Online-Diskurs für alle herrscht. Edle Netzbürger, die ‚netizens’, sollten diese Cyber-Gesellschaft beseelen, Transparenz schaffen und Wahrheit finden – doch stattdessen quillt die Digitalwelt nun über vom Dreck der Gosse“, so der Spiegel.
>>> Hier zum vollständigen Artikel!






Berlin, 26. Februar 2008 – Heute wurde uns ein Link zu einer Webseite mit einer Pressemeldung zugespielt, die ein polnisches Impressum trägt und nach der eine Schweizer Anwaltskanzlei nun offenbar im Auftrag mehrerer Mandanten gegen den Betreiber eines Internetforums, K. E., vorgeht.