Madison: Vorwürfe gegen Patrick Temmerman

In einer Pressemitteilung vom 04. Juni 2010, die wortgleich mit einer an Madison-Vertriebspartner gerichteten Mitteilung ist, erhebt die Fashion-Manufactur-MD GmbH schwere Vorwürfe gegen Patrick Temmerman. So sei Temmerman unter Anderem nicht dazu berechtigt, Jeansmode unter dem Label “Play” anzubieten. Das Label sei vielmehr für Madison entworfen worden und urheberrechtlich geschützt. Eine Zustimmung der Fashion-Manufactur-MD GmbH liegt nach Angaben der Mitteilung nicht vor, jeglicher Vertrieb von Produkten unter dem Label“Play” oder sonstiger Marken des Unternehmens sowie Verwendung des Zeichens “Madison” sei rechtswidrig.

Der gleichen Meldung zufolge sei Patrick Temmerman nie Vertriebspartner des Unternehmen gewesen, da er nie einen Vertrag gezeichnet haben soll. Temmerman soll demzufolge nie berechtigt gewesen sein, Waren des Unternehmens zu vertreiben oder Vertriebspartner anzuwerben. Es soll über einen längeren Zeitraum Vertragsverhandlungen gegeben haben, die jedoch aufgrund des Verhaltens Temmerman’s gescheitert sein sollen. Insgesamt sieht das Unternehmen sowie Urheberrechtsverletzungen als auch strafrechtlich relevante Tatbestände und gibt an, dass die Einleitung eines Strafverfahrens vorbereitet würde.

In einer inzwischen von ihm selbst veröffentlichten Erklärung äussert sich Patrick Temmerman schwer enttäuscht von vollmundigen Versprechungen des Unternehmens (Fashion-Manufactur MD GmbH), das jedoch für ein solches Vertriebsprojekt über einen völlig unzureichenden finanziellen Background verfügen soll, was ihn an FE.N erinnere. Am Freitag hatte die Fashion-Manufactur-MD GmbH (Madison) schwere Vorwürfe gegen Temmerman erhoben (wir berichteten).

So heisst es, bereits produzierte Ware konnte nicht bezahlt werden und sei schliesslich von Temmerman mit einem hohen sechstelligen Betrag verauslagt und entgegengenommen worden. Statt jedoch endlich mit dem Vertrieb zu beginnen, seien weitere Hürden aufgetaucht. So sei von einem Jeansvertrieb nicht mehr die Rede gewesen, sondern von Oberbekleidung und Accecoires. Knebelverträge, Einschränkungen im Vertrieb und Sperrung der schon bereitliegenden und bezahlten Ware folgten.

Die besagten Verträge schildert Patrick Temmerman als unannehmbar, weshalb er auch keinen derselben unterzeichnet hat. Nach den Bedingungen dieser Verträge (Verträge sind im Wortlaut bekannt) hätte er selbst, obwohl Produktion, Vertriebsstrukturen und Geld mit eingebracht, weder ausreichende Rechte noch annehmbare Gewinne zu erwarten. Temmerman hätte jedoch weitere kostspielige Verpflichtungen eingehen müssen, während die Gegenseite, ohne selbst nennenswert etwas mit eingebracht zu haben, umfangreiche Rechte und Gewinne für sich reserviert hätte. Aus diesen Gründen sei eine weitere Zusammenarbeit auch nicht mehr zu vertreten und es zur Trennung gekommen. Was bleibt, sei ein grösseres und von Patrick Temmerman selbst vorfinanziertes Warenkontingent unter einem markenrechtlich noch nicht eingetragenen Label.

Nach Angaben Temmerman’s versucht die Fashion-Manufactur MD GmbH bereits seit 1 1/2 Jahren vergeblich, einen Vertrieb aufzubauen und scheitert immer vor allem daran, dass weder Geld noch nennenswerte Warenbestände zur Verfügung stehen, demzufolge auch keine noch so gute Vertriebsorganisation in der Lage wäre, Umsätze zu generieren.

Die Erklärung von Patrick Temmerman im originalen Wortlauf finden Sie unter mlm-network.biz/…

© 06.2010 by Norbert Warnke für mlm-network.biz

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